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Aus meinem Leben als Schweizer in Thailand.

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Donnerstag, 19. Mai 2016

Kin khao ahan Thai - Thai Food essen

Kommentare :
Ein kleiner Guide durch den Speisekarten-Dschungel in Thailands Lokalen. Kürzlich hatte mich meine Schwester um eine kleine Bedienungsanleitung für Thai Food gebeten. Eine ihrer Arbeitskolleginnen hatte, nicht zum ersten Mal, Urlaub in Thailand gebucht, doch hatte sie sich noch nie so richtig zurecht gefunden und immer wieder dasselbe bestellt.


Roter Snapper an Curry Sauce
Pla Kapong Prik Gäeng - roter Snapper an roter Curry Sauce, mein Lieblingsgericht.
Die Thai Worte sind geschrieben, wie sie ausgesprochen werden; in deutsch, man sieht die Ausdrücke auch anders geschrieben, dann meist englisch phonetisch oder einfach irgendwie. Ist alles nur in Thai geschrieben und gibt's keine Bilder, einfach so aussprechen wie geschrieben und dann klappt's mit der Bestellung. Irgendwie. Ganz sicher.

Basis

Khao - Reis
Sen - Reisnudeln
Kai - Ei
Pak - Gemüse
Pak salad - Salat
Muu - Schwein
Gai - Huhn
Nüa - Rind
Gung - Crevetten
Plamük - Tintenfisch
Buu - Krebs
Pla - Fisch
Naam - Wasser  
Bia - Bier
Whisky - Schnaps im Allgemeinen und Besonderem, nicht nur Whisky, wie wir's verstehen

Gerichte

Ganz am Anfang steht scharf oder nicht - Farangs ohne Thai- oder Indienerfahrung bestellen am besten mai ped - nicht so scharf - einfach am Ende der Bestellung anmerken. 

Je mehr ein Restaurant auf westliche Touristen ausgerichtet ist, desto weniger scharf sind die Gerichte und es sind auch mal Paprika, die gibt's in Thailand nicht, drin. Faustregel: wenn in der Speisekarte der Schärfegrad von Gerichten mit Chilischoten bezeichnet wird, wird nicht wirklich ursprünglich gekocht. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wer gerne mageres Fleisch hat, bestellt am besten Gai, also Huhn. Thai haben's gerne durchzogen und lieben es an Knochen zu nagen, das ist dann bei Schwein und Rind häufig auch drin - auch hier gilt meist: je einfacher das Lokal, desto durchzogener.


Das Thai Wort für Curry ist Gäeng. Der Begriff selbst kommt aus Indien, wurde durch die Briten in Europa eingeführt, und hat eigentlich nichts mit dem Gewürz, wie es in auch in der Schweiz bekannt ist zu tun.  Curry, und eben Gäeng in Thailand, steht für ein Gericht. Currypulver ist eine Gewürzmischung, die indischen Masalas nachempfunden ist.

Khutiao luk chin muu/gai/nua - Reisnudelsuppe mit Fleischbällchen, das Frühstück der Thais an sich, passt aber auch sonst immer für den kleinen oder grossen Hunger

Khao Pad - Gebratener Reis, mit Gemüse dazu heisst's Khao Pad Pak, das gibt schon eine schöne kleine Mahlzeit zwischendurch, kann auch mit Fleisch, Crevetten oder Tintenfisch bestellt werden, einfach das Wort entsprechend anhängen

Pad Grapao Gai /Muu/Nüa/Gung - Tellergericht mit Reis, gehacktem Fleisch nach Wahl und thailändischem Basilikum (grapao), das "Ghackte mit Hörnli" Thailands

Kai Dao - Spiegelei, wird häufig zum Pad Grapao oder anderen Tellergerichten dazu bestellt, kommt ungewürzt, in einem wirklichen Thai Lokal gibt es weder Salz noch Pfeffer, zum Würzen wird Fischsauce, Naam Pla, genommen. Häufig steht auf dem Tisch Maggi. Keine Sorge, die thailändische Variante, also die Fischsauce. Und es gibt Touristen, die sie flaschenweise nach Hause mitbringen.

Pad Thai -  Nudelgericht mit Reisbannudeln, verquirlten Eiern, gehackten Erdnüssen, Soyasprossen und Gewürzen,  Fleisch nach Wahl (siehe Pad grapao). Zusätzlich mit den auf dem Tisch stehenden vier Gewürzen verfeinern und mischen - auch ein Klassiker der Thai Küche

Pad Siu - Breite Reisnudeln mit Kalee, manchmal Brokkoli, Karotten und anderen Gemüsen. Würzen wie Pad Thai, Fleisch oder Seafood nach Belieben - ich mag am liebsten Pad Siu Gai, einfach und gut

Gai/Moo Pad King - geschnetzeltes Schweinefleisch oder Huhn an Ingwer

Muu/Gai Tod Khatiam - geschnetzeltes Schweinefleisch oder Huhn an Knoblauch, sehr lecker

Yam Wun Sen - Salat mit Glasnudeln, Frühlingszwiebeln, Koriander und verschiedenen anderen Gewürzen, wird lauwarm serviert, meist ziemlich scharf, sehr erfrischend - auch hier Fleisch nach Wahl zufügen, oft wird es als Seafood (d.h. Crevetten und Tintenfisch) bestellt

Som Tam - Papayasalat, gibt's in unzähligen Varianten in unzähligen Schärfe-Stufen. Für europäische Münder eignet sich die Variante ohne Flusskrebse, dafür mit getrockneten Crevetten oder einfach nur mit Früchten am besten, einfach mai ped, nicht so scharf, bestellen. Je garküchiger desto schärfer, je schicker der Spunten desto banaler gekocht, aber schöner präsentiert.

Tod Man Pla - Fischküchlein, im Teig gebratene Fischküchlein, werden mit einer süss-sauren Sauce serviert, sehr nahrhaft und sehr lecker

Tempura - Crevetten im leichten Teigmantel. Kommt aus Japan, hat sich auch in Thailand eingebürgert, sehr lecker, schöner Starter 

Buu pad gäeng gariang - Krebsfleisch an mildem, gelbem Curry, super fein

Fisch: es empfiehlt sich den Pla Kapong, den roten Snapper zu bestellen, der hat wenig Gräten.

Pla Kapong Nüng Manao - gedämpfter Snapper an schön scharfer Zitronensauce - an Nüng 

Pla Kapong Prik Gäeng - gebratener Snapper, an roter Curry Sauce, mein Lieblingsgericht

Pla Kapong Sam Rot - gebratener Snapper an Tamarindsauce 

Schuschi Pla Kapong/Gung/Plamük - Snapper, Crevetten oder Tintenfisch an roter Currysauce. Feurig und lecker

Gäeng Kiau Wan - Grünes Curry süss-sauer, Fleisch nach Belieben, einfach das entsprechende Wort anhängen

Gäeng Panäng - Rotes Curry, durch Kokosmilch feine milde Konsistenz, auch hier Fleisch oder Fisch nach Belieben 

Gäeng Masaman - Masaman steht für Muselmann, also Muslim und wird am häufigsten im Süden Thailands gegessen. Ursprünglich indisches Curry aus einer Currypaste mit vielen Gewürzen und thailändischen Kartoffeln, Fleisch nach Belieben.

Tom Yam Gung/Gai - kennen irgendwie alle, Kokosmilchsuppe mit Pilzen, Zitronengras und Chili. Fleisch oder Seafaood nach belieben, am bekanntesten mit Crevetten oder Huhn

Wer nicht ein Tellergericht nimmt - da ist der Reis schon mit dabei - bestellt einfach noch Khao, weissen Reis, oder Khao Pad Pak, gebratenen Reis als Beilage dazu.

Wenn man etwas nicht drin will, heisst's: 

mai sai - zum Beispiel mai sai naam taan, ka/krap - keinen Zucker, bitte.

Beim Anstossen: Chok Dee - gute Gesundheit - aber "än Guete" bzw. "guten Appetit" wünscht man sich in Thailand nicht, dafür gibt's kein Wort.

Wenn das Essen schmeckt, sagt man der Bedienung: Aroi maak - schmeckt sehr lecker - wenn's nicht schmeckt, sagt man nichts und kommt nicht wieder.

Ein Dessert ist in Thailand unüblich, ebenfalls Kaffee oder Espresso nach dem Essen. Thais trinken keinen Wein, sondern Schnaps - also Whisky - gemischt mit Soda oder Cola. 

Man kann den Whisky, aber auch Wein selbst mitbringen, zumindest dort, wo auch Thais essen gehen. Das ist üblich und kein Problem, mai mi panha

Also vor dem Essen in den nächsten 7-Eleven und eine Flasche Sauvignon Blanc oder Chardonney kaufen. Weisswein passt sehr gut zu allen Thai Gerichten, Weingläser gibt's wohl im Restaurant dann nicht, aber den Kühlkübel mit Eis ohne Umstände.

Ausser in Restaurants für westliche Touristen wird der Tisch nicht abgeräumt - das ist kein Mangel, das ist einfach so - mai pen rai, egal.

Und am Ende dann:

wenn man nur eins trinken war oder in einer Garküche auf Plastikstühlen essen war:
Kep tang, ka/krap - zahlen bitte

nach dem Essen im Restaurant:
Tschek bin, ka/krap - die Rechnung bitte

5 Prozent Trinkgeld genügen, nicht mit Hunderternoten rumschmeissen.

Guten Appetit!

Die Auflistung erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es gibt noch unzählige Gerichte und Speisen mehr. Ich habe die aufgeführt, die Freunden auf Besuch im Land des Lächelns gut schmecken. Was richtig ist kann auch falsch sein, das ist Thailand: same same but different. Also einfach ausprobieren.

Montag, 13. Oktober 2014

Führerschein in Thailand - schnell gemacht und man wundert sich nicht mehr

Kommentare :
Gut vorbereitet, auch für's Autofahren, bin ich vor bald 3 Jahren nach Thailand ausgewandert. In all den Jahren zuvor hatte ich während meines Urlaubs im Land des Lächelns immer ein Auto gemietet, schön brav den internationalen Führerschein mit dabei. Dafür hatte sich aber nie jemand interessiert, bei verschiedenen Schnellfahrgelegenheiten war nur der Schweizer Führerschein genehm, die 200 Baht Bakschisch Bussen schnell abgetan.

Thailändischer Führerschein
Thai Führerschein, schnell gemacht und man wundert sich nicht mehr. 
Aber klar, eigentlich wird von Gesetzes wegen der Internationale Schein gefordert, also habe ich den kurz vor Abreise erneuern lassen. Er hat aber den Nachteil, dass er im Gegensatz zum nationalen Führerschein ein Ablaufdatum trägt und auch vorgeschrieben wird, das nach mehr als 3 Monaten Aufenthalt in Thailand ein Inländischer Schein notwendig ist.

Kandidaten für einen Führerschein sollen volle 2 Tage für Ausbildung und Prüfung bei einem Office des Department of Transport verbringen.

Am ersten Tag müssen sie Sehtest und Reaktionsprüfung überstehen. Anschliessend erfolgt eine 4-stündige Schulung über die Strassenverkehrsordnung und über defensives Fahren. Danach kann die Theorieprüfung in Thai, Englisch oder Japanisch abgelegt werden. Ausserhalb von Bangkok allenfalls nur in der Landessprache. Bei Nichtbestehen ist am selben Tag eine Wiederholung erlaubt.

Nach erfolgreicher bestandener Prüfung wird der Bewerber für die praktische Prüfung zugelassen. Sie muss innerhalb von 90 Tagen erfolgen.

Am zweiten Tag wird den Kandidaten das Prüfungsverfahren erklärt. Gerade aus vorwärts und rückwärts fahren, seitlich und rückwärts parken.

Nach Bestehen wird der provisorische, ein Jahr gültige Führerschein ausgestellt. Wer nicht erfolgreich ist, kann die Prüfung frühestens nach 3, spätestens nach 90 Tagen wiederholen.


Unterwegs in Thailand, auch seltsame Gefährte sind keine Seltenheit.
Okay, dachte ich, nach 30 Jahren Autofahren in der Schweiz werde ich mir wohl nicht so was antun müssen. Aber klar, Ausländer, welche schon einen Führerschein vom Heimatland haben, kriegen das Thailändische Pendant im abgekürzten Verfahren. 

So gibt's den Thailändischen Führerschein

Wer festen Wohnsitz hat und das gelbe Hausbuch, Tabien Baan, eine Meldebestätigung der Immigration oder eine Arbeitsgenehmigung nachweisen kann, braucht dazu dieses:

  • Original und Kopien von Reisepass mit Visum Seite
  • Internationalen Führerschein oder, aufwändiger und teurer, übersetzter und vom Ministry of Foreign Aiffairs in Bangkok beglaubigter nationaler Führerschein mit Kopie
  • Gesundheitszeugnis eines Arztes, das Medical Certificate wird in jeder Klinik ausgestellt
  • Für Auto und Motorrad gibt es verschiedene Ausweise, wer beides will, muss beides beantragen und entsprechend auch alle Kopien in zweifacher Ausführung dabei haben

Auf dem Strassenverkehrsamt wird nach Vorweisen der Dokumente und Ausfüllen eines Formulars Seh- und Reaktionsvermögen getestet. 

Das ist dann meist schon alles. Wer Pech hat, muss sich noch eine Stunde Verkehrsregeln auf Thai anhören. Sonst in die Fotokammer und kurz darauf wird die Lizenz im Kreditkartenformat ausgedruckt, provisorisch und für ein Jahr gültig.

Nach dem einen Jahr geht's wieder aufs Amt, je nach dem, wo es ist, wird dann einfach ein neuer Ausweis, diesmal für 5 Jahre, ausgestellt oder man muss wieder Seh- und Reaktionstest überstehen.

In der Provinz geht's einfach und schnell

Ich habe meinen Ausweis auf dem Strassenverkehrsamt in Bang Saphan erhalten. Als ich mein Zweite Hand Motorrad auf meinen Namen eintragen liess, hatte ich mich danach erkundigt. Die freundliche Dame meinte, wenn ich ihr Pass, Hausbuch und Gesundheitszeugnis zeige, wär' das in 10 Minuten getan. Der Schweizer Führerschein wäre schon in Ordnung, sie bräuchte das internationale Teil nicht und auch keine Übersetzung.

Zufälligerweise hatte ich alles dabei, musste nur noch kurz zum Arzt. Das Medical Certificate gab's auch gleich, dafür muss man auch nicht den Arzt sehen. Die Empfangsdame füllt ein Papier aus, man bezahlt, in meinem Fall 80 Baht, das wars.

Zurück auf dem Strassenverkehrsamt machte die Dame gleich auch die Kopien selbst, hielt mir ein paar leicht vergilbte Karten mit Zahlen hin, die ich erkennen musste. Schon sass ich auf dem Drehstuhl fürs Foto. Ein Jahr später erhielt ich dann den 5-Jahres Ausweis ohne weiteres zutun.

Der Führerschein kann in Thailand auf jedem Strassenverkehrsamt erworben werden, egal wo man wohnt. Aus meiner Erfahrung nicht die schlechteste Idee, ihn irgendwo in der Provinz zu machen. 

Bei Prüfungen für den Motorradführerschein ist angeblich der häufigste Grund für Nichtbestehen, dass die Kandidaten ohne Helm losfahren.

Internationaler Führerschein in Thailand

Wer seinen Wohnsitz in Thailand hat, kann, beispielsweise als Schweizer in der Schweiz, keinen internationalen Führerschein mehr erhalten. Inhaber eines Thailändischen Führerscheins können aber in Thailand selbst einen internationalen Führerschein beim Department of Land Transport in Bangkok beantragen. Das Amt liegt nahe beim Chatuchak Weekend Market. 

Diese Unterlagen werden benötigt:

  • Reisepass mit Kopie, inklusive Seite mit Visum
  • 2 Passbilder, nicht älter als 6 Monate, 2 inches gross
  • Thailändischer Führerschein plus Kopie
  • Wohnsitzbescheinigung von Botschaft/Konsulat oder eine Arbeitsgenehmigung mit Kopie

Der internationale Führerschein ist ein 1 Jahr gültig. Wer auch einen Motorradführerschein hat, sollte darauf achten, das dieser auch eingetragen wird.

Tatsächlich so schnell

Kurz bevor ich mit Sack und Pack in Thailand ankam, hatte mich meine Frau überrascht. Sie sandte mir ein Foto ihres nigelnagelneuen Führerscheins. Obwohl sie zuvor noch nie ein Auto gefahren ist, bestand sie die Prüfung in den 2 Tagen. Eine ihrer Freundinnen arbeitet in einer Fahrschule. 

Sie wissen das schon, so wird auch gefahren.

Übrigens, schöner Nebeneffekt beim Besuch von Sehenswürdigkeiten und Museen. Häufig gibt es für Farangs beim Vorzeigen des Thai Führerscheins Thai Preise. 

Aber auch sonst ist er nützlich. Name, Passnummer und Adresse sind in Thai drauf, er ist praktisch klein und so immer dabei. Auch bei der nächsten Helmkontrolle.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Short Time in Pattaya - über Beer Bars und die Walking Street

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"Sawadee kah, I am Noi, nice to meet you."
     "Im Peter, nice to meet you too." 
"Where do you come from?" 
     "I am from Nong Prue." 
"No, I dont mean where your hotel is, I mean, where you come from." 
     "I come from Nong Prue, no Hotel." 
"Khun have Ban in Nong Prue? You live here?"
     "Yes, something like that." 
"Are you married?" 
     "Yes."
"Thai or Farang?"
     "I am a Farang."
"No, I mean your wife."
     "Sorry, my wife is Thai, she will pick me up in one hour."
"Short time ist not for you!?"

Ich weiss nie, ob das eine Frage oder eine Feststellung ist und was genau gemeint ist. Immerhin, eine Stunde für ein Bier ist für mich alles andere als eine Short Time.

Pattaya Beer Bar
Beer Bar in Pattaya: auch für Short Time mit nur Bier.
Ich sitze früh abends als einziger Gast in einer dieser hufeisenförmigen Beer Bars. Zwölf wackelige Hocker, ein abgenutzter Billiard Tisch. Auf dem Fernseher läuft irgend ein Premier League Spiel von letzter Woche, aus den überdimensionierten Boxen dröhnt Techno. Einige der Frauen frischen ihr Make Up auf, andere chatten über Line.

Noi muss um die Dreissig sein. Wie alle in der Bar verdient sie ihren Lebensunterhalt nicht mit dem Bier, das sie mir bringt. Schon eher mit Kennenlernen, ein bisschen Schmus, Vier gewinnt oder Billiard Spiel, dann bezahlt der Gast dem Wirt eine Entschädigung für den Arbeitskraftausfall. Der Deal zwischen Gast und ihr bleibt ihre Sache, auch, was sie dann treiben. Ob das Treiben selbst das Ziel ist, bleibt ein Mysterium.

Abertausende dieser Geschichten, lustig und traurig, erschütternd und beglückend, kursieren im Internet. Viele Bücher wurden darüber geschrieben, Filme gemacht. Sie sind das, was Pattaya bekannt gemacht hat.

Man mag darüber und über Sextourismus denken, was und man will. Aber kaum zu glauben, wie bei so vielem in Thailand, wie subtil alles läuft. Man ist mitten drin und merkt es nicht einmal.

Beer Bar Pattaya
Bar Meile in Pattaya: "Du sitzt mitten drin."
Als ich nach einer Reise durch Kambodscha für zwei, drei Tage das erste Mal in Pattaya war und in einer Beer Bar sass, fragte ich meine allwissende Begleitung: „Und wo läuft den nun das, was hier so laufen soll?“ „Du sitzt mitten drin.“

Die eher offenherzige Kleidung der Frauen hatte ich dem Umstand zugezählt, dass es eben eine Bar war, in der ich sass.

Das Image von Central Pattaya und der Walking Street von heute war die Realität der späten Neunziger. Damals gab es wenige Shops, keine hypermodernen Einkaufszentren, nur ein paar Restaurants, dafür umso mehr offene Flächen mit Beer Bars gleich im Dutzend aneinander gereiht. Der Walking Street entlang ein A-GoGo Schuppen nach dem anderen.

Eingang zur Walking Street früher, heute eckig und ohne Bild des Königs.
Sie begann und beginnt am grossen Tor. Walking Street steht neongrell darüber und natürlich war und ist ein Porträt des Königs da. Sein Blick nicht in die berüchtigte Strasse gerichtet. 

Heute sind da viel mehr Geschäfte, Shisha Bars, Discos und Clubs. Mehr von dem, was Paare im Urlaub nicht missen wollen. Die Walking Street der Neunziger entsprach meiner romantisierten Vorstellung eines Vergnügungsviertels von GIs. Die 300 Meter von heute scheinen friedlicher als damals, viel Schlechtes ist verschwunden. Oder unsichtbar geworden, hat sich vielleicht in die Hinterviertel verzogen.

Ich hoffe verschwunden. Was man auch immer von der Vorgehensweise halten mag, Thailand hat in den letzten 15 Jahren vieles getan und das nicht erfolglos. Machte Pattaya auch für normale Touristen wieder zugänglicher und interessanter.

Pattaya Walkingstreet 60er Jahre
Pattaya 1979: Ein Schweizer war schon da.
Dort wo heute ein Hip Hop- oder Houseclub oder beides betrieben wird, war früher eine Live Music Bar. Von diesen gab es früher einige. Oft spielten erstaunlich gute Coverbands, der Sound immer ein paar Dezibel zu laut

In eben einem dieser Houseclubs, früher meine Lieblingsmusikbar, bestellte ich am Tresen ein Bier. Ein Mann drehte sich zu mir um und sagte mit amerikanischen Akzent: "Its my turn." "Sorry, i didn’t saw that youd like to order a drink." 

"I was here a long time before you, a really long time." "What do you like to drink?" bot ich an. Kurze Zeit später erfuhr ich, was dieser ältere Mann meinte, als er sagte er sei lange, sehr lange vor mir hier gewesen. 

1968 Walking Street Pattaya
1968: Blick von der Walking Street auf die Beach Road. Noch ohne Eingangstor.
Ich sass mit einem ehemaligen GI zusammen, der im Vietnamkrieg gedient hatte und seine Rest & Recreation Tage hier verbracht hatte. Der Mann war ein brillanter Erzähler. Erzählte wie es damals in Pattaya war, wo was hier oder eben mehr dort stand.

Wie verrückt Pattaya war, für ihn aber der friedlichste und normalste Ort der Welt. Viele Storys, aber nicht ein Wort von dem, was er in Vietnam erlebt hatte. Als, wenn ihm nur die Zeit, die er hier verbrachte, im Gedächtnis geblieben wäre. Wie viele Soldaten mit Kriegserlebnissen, sie behalten das Unerträgliche für sich. 

„Shit, i had a good time here. I think, Im still alive because i could be here.“ Ab und zu besucht er den Ort, der ihm die gute Zeit gab. Die wohl nur deshalb gut war, weil das, was dazwischen war, weniger gut war. Heute trifft man solche Männer kaum mehr. 

Auch seine Walking Street ist nicht mehr die, die er als junger Mann während des Krieges besucht hatte, nicht einmal mehr der Torbogen über dem Eingang.



Samstag, 20. September 2014

Strandurlaub in Pattaya? Nein, sagt der ThaiTuri und kommt doch ins Träumen

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Wir leben nahe am Meer. Es zu sehen dauert nur ein paar Fahrminuten. Für jemanden wie mich, der das Meer liebt, ein Privileg. Pattaya hat viele Strände. Der Schönste, sagt man, sei Jomtien. Mich faszinieren die Strände und das Meer weniger wegen atemberaubender Schönheit. Strände und Meer in Pattaya haben etwas von mir. Die Schönheit erschliesst sich nicht auf den ersten Blick. Sie will entdeckt werden.

Beach Pattaya
An der Beach Road: Strandleben Downtown Pattaya.
Weil dem so ist: Immer wieder erstaunt mich, wie viele Familien den weiten Weg nach Thailand nehmen und dann ihren Strandurlaub in Pattaya verbringen. Thailand bietet viele wunderschöne, sogar atemberaubende Strände. Palmen umsäumt, weisser Sand, zerklüftet mit Felspanorama, kilometerlang und nichts als Sand. Aber die gibts nicht hier, in Pattaya.

Shoppen, Relaxen und den Bauch voll schlagen passt

Nach einer Rundreise nicht weit weg vom Flughafen ein paar Tage ausruhen, shoppen und gut Essen. Nicht allzu teuer. Dann passt Pattaya. Strandurlaub für 2, 3 Wochen, auch noch mit Familie? Besser nicht, oder nur für erprobte Rimini Urlauber. Dann gibt’s dazu noch ausschweifendes Nachtleben nicht nur für Paare. Und das beginnt schon am Tag. Aber deshalb so weit fliegen?

Pattaya Thailand
Blick von den "Hollywood Hills" auf Pattaya.
Nichts mit weissem Strand, der ins blaue Meer übergeht. Doch es fasziniert mich jedes Mal wieder, wenn ich von der Sukhumvit auf der lange ebenen, später leicht abfallenden Strasse Richtung Meer fahre. Links und rechts ein Gewusel von Gebäuden, Restaurants, Shops, vollgestopfte Strasse, dann plötzlich das Meer.

Man denkt, geradewegs ins Meer zu fahren. Löst man sich lange nicht vom Anblick passiert’s. In der Haarnadel Kurve. Weiter entlang der dreispurigen Beach Road, neben mir Strand und Meer. Nur die Strandpromenade trennt vom schmalen mit Sonnenschirmen übersäten Strand.

Beim Shoppen auf’s Meer blicken. Geht ganz einfach im Central Shopping. Hotelzimmer mit Meerblick sind teuer, Shopping Bummel mit Meerblick gratis. Ausser man kauft was. Aber das ist deutlich günstiger als in der Schweiz.

Im ersten Stock des Massagesalons gleich beim Mike Shopping eine Fussmassage für 200 Baht geniessen und durchs grosse Panoramfenstener auf Strand und Meer gucken, gibt’s was besseres? Ja, einfach zum richtigen Zeitpunkt hin, dann ist der Sonnenuntergang über dem Golf von Thailand mit inklusive.

Pattaya Beach Massage
Thai Massage ist ein Genuss, für manche auch am Strand.
Es gibt sie, die kleinen, ruhigen Restaurants mit frischen Fisch, für mich eher Meeresfrüchte, gleich am Meer. Verträumt wecken sie Nostalgie, sehen aus wie Kolonialzeit. Einfach weit, weit weg von Beach Road und Walking Street, am Ende der Jomtien Beach finden sie sich.

Da kommt selbst der ThaiTuri ins Träumen

Wär' ich Fischer, hätt’ ich ein Haus, sicher von den Gewalten des Meeres, aber so nah wie möglich am Meer. Durchlüftet mit frischer Meeresbrise und kürzestem Arbeitsweg. Wie das einst in Pattaya war, bis in die 60er Jahre. Bevor GI’s, stationiert im nahen Sattahip und U-Tapao für den Krieg in Vietnam, die Bucht für ihre Rest & Recreation Tage entdeckten.
  
In Nakluea, das bedeutet Salzfelder, ich nenn’ es Alt-Pattaya, dem nördlichen Teil der Stadt finden sich diese alten Häuser aus Holz noch. Mit offenen Augen gibt es viel zu entdecken. Wie der Handel funktioniert und es früher gewesen sein muss. 

Gehe ich hier an den Strand, mit einem Drink in der Hand, sehe ich noch Fischer auf ihren Booten, die Körbe voller Fisch. Sie winken mir zu, tragen Sarong oder die typischen Dreiviertelhosen, die Oberkörper durchtrainiert wie es ein durchschnittlicher Mitteleuropäer nur in vielen Stunden Fitnesscenter erreicht.

fisherboat nakluea pattaya
Fischerboot vor Nakluea.
Ich liebe diese Szene, kann immer wieder davon träumen. Von meinem Pattaya in früheren Zeiten. Ich sehe Bilder, aus Büchern entnommen zur Realität geformt und erwecke meine eigene Welt zum Leben.

Der Mittwoch wird zum Strandsonntag

Auch wir geniessen regelmässig sonntäglichen Strandbesuch. Nicht jede Woche und vor allem nicht am Sonntag. Dann wird Pattaya zusätzlich zu allen Farangs von Wochenendausflüglern aus Bangkok überflutet. So machen wir den Mittwoch zum Sonntag.

Gar nicht weit weg von der Stadt, aber für die Touristen doch unerreichbar. Gegen Rayong zu oder etwas eingeschränkt in die andere Richtung. Für mehrere Nächte wählen wir Ko Samet, manchmal Ko Chang. Dort gibt es wirklich schöne Strände und besonders auf Samet das besondere Inselfeeling.

Hidden Bay near Pattaya
Menschenleere Bucht unweit von Pattaya.
Für einen Tagesausflug am Strand bietet sich Ko Larn, die kahle Insel an. Vorgelagert vor Pattaya, nur 2'598 Wellen. Eigentlich 4 Seemeilen. Speedboote sind im Vergleich mit den Fähren wohl etwas teurer, dafür hat man sie für sich. Sie sind viel schneller und dann kommt auch gleich die ganze Familie zu einem Erlebnis.

Beim letzten Besuch war "unsere" Bucht gut besucht, nicht übervoll. Hinter dem Strand gibt’s ein Restaurant, daneben Toiletten und Duschen. Getränke und Essen wird an die Liege serviert. Etwas teurer, aber an einem schönen Ort. Wie in der Schweiz. Auf dem Säntis kostet die Flasche Bier auch mehr als in Frauenfeld im Ochsen.

Gemäss Getränkekarte kostete ein kleines Chang 69 Baht. "Nong kap,  Bia peng maak maak.“ Der Kellner antwortete: "Mai peng, 59 Baht." Das Bier, wie auch alles Folgende, war dann günstiger als auf der Karte. Ein kleiner Vorteil wenn ich mich unter Touristen mische. Oft passiert mir das auch in der Stadt.

String Tanga und Rüschenhöschen, Tipp für Männer

Anders als am Mittelmeer sieht kann man hier die Bademode der letzten 50 Jahr bestaunen. Danke an all die Russen aus Irkutsk, Nowosibirsk und Wladiwostock. Es gibt keine Thais und so ist es opportun sich nach westlichen Massstäben zu badekleiden.

Ich dachte immer, in den 70ern hätte Frau nur Bikini Höschen getragen. Kann sein, denn eine gut aussehende Dame trug ihr Teil von damals. Das Oberteil wie neu, das Höschen ausgebleicht. Aber auch aktuelle Trends, oft von schönen Körpern präsentiert, sind zu sehen. Sexy, manchmal schon zu sehr. Ich weiss noch immer nicht, ob ich String Tangas loben oder verfluchen soll. Es gibt da Bilder in meinem Kopf, die ich nicht haben will.

Noch was für Männer. Möglicherweise verringert sich der Sexappeal im Lauf der Zeit. Unschön, aber nicht wirklich zu verhindern. Als Faustregel gilt, dass sich die Badehosengesamtfläche im Lauf der Zeit vergrössern, nicht verkleinern sollte. Und nicht nur aufgrund des wachsenden Körperumfangs.

Pattaya Sundown
Schöner Blick zum Fenster raus bei der Massage.
Das Meer von einem der Hügel in Südpattaya, ich nenne sie Hollywood Hills, weil nahe der Walking Street und diese Strasse Träume und Albträume produziert wie sie Hollywood verfilmt. Die Strände, wo tagsüber die Touristen liegen. Die Strände, an denen man an Wochenenden die Bangkoker trifft. Noch vieles mehr gibt es zu erzählen.


Wenn ich es mir so überlege, sind Strände und Meer von Pattaya schon eine Reise wert.


Donnerstag, 11. April 2013

Songkran - das Thailändische Neujahrsfest

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Ganz Thailand ist in fiebriger Stimmung. Am 13. April ist Songkran, das traditionelle Thailändische Neujahr nach dem Mondkalender. Auch mein Zuhause Ban Krut putzt sich heraus, um all die Thai Touristen in den ausgebuchten Resorts und Ferienhäusern festgerecht zu empfangen.

Ban Krut Beach: der erste Bus mit Songkran Touristen rollt an.
Typisch Thailand? Früher fand Songkran zur Tag und Nacht Gleiche im Frühjahr zwischen dem 19. und 21. März statt. Weil die Hofastrologen aber die Richtungsänderungen der Erdachse nicht genau verfolgten, rutschte der Termin immer weiter nach hinten bis er der Einfachheit halber beim heutigen, auf den Tag genau festgelegten Termin, stehen blieb.

Songkran wie Weihnachten

Songkran ist der wichtigste Feiertag in Thailand und wie Weihnachten in der westlichen Welt. Firmen und Geschäfte bleiben einige Tage geschlossen, alle besuchen ihre Familien oder machen Ferien am Meer, wie bei uns in Ban Krut.

Der Vermieter von Schwimmreifen freut sich auf's Geschäft. Ein Tag Miete kostet 30 Baht.
Die Wohnquartiere der Hauptstadt von Thailand sind in diesen Tagen sozusagen ausgestorben, da die Meisten der gegen 15 Mio. Einwohner der Metropolregion Bangkok zugewandert sind.

Wasserspritzerei

Die Bilder gehen jedes Jahr um die Welt. Wie sich in der Kao San Road in Bangkok Thais und Touristen gegenseitig aus Maschinenpistolen ähnlichen Wasserwerfern bespritzen. Wie Leute auf Pick Up's, gut gefüllt mit Chang Bier und SangSom Rum, bewaffnet mit Fässern voll von einem Wasser-Puder-Eiswürfel Gemisch Passanten zum Neujahr beglücken. Wofür war denn jetzt die Putzerei?

Säuberung und Erneuerung

Songkran ist die Zeit der Säuberung und Erneuerung. Ban Krut putzt sich heraus für die Touristen, jeder Haushalt in Thailand aber macht aber am 12. April den Jahres-Reinigungstag aus religiösen Gründen.

Der Bürgermeister begrüsst am Ortseingang persönlich. Auf dem Schild rechts steht: Stopp Littering! 
Am frühen Morgen des 13. April besuchen die Gläubigen zum Thambun den Wat. Sie spenden Reis und anderes Essen, dann werden die Buddhas und die Mönche des Tempels mit Wasser begossen. Später werden die älteren Familienmitglieder besucht. Ihnen werden die Hände mit nach Jasmin duftendem Wasser benetzt.

Die Spritzerei hat sich aus den rituellen Waschungen entwickelt - Thais sind bekanntlich immer für ein Fest und Sanuk zu haben.

Die sieben unfallträchtigsten Tage des Jahres

Sanuk wird Opfer getragen. Thailands Regierung bezeichnet die Tage vom 11.-17. April als die Seven Dangerous Days of Songkran. Alleine in dieser Woche ereignen sich über 3000 Unfälle. Hauptgründe sind Trunkenheit und zu schnelles Fahren auf den allgegenwärtigen, kleinen, aber schnellen Motorrädern. Wenn die 5. Flasche Sang Som schon leer ist, wird die Fahrt zum Kauf der 6. gefährlich.

11 Regeln für ein gepflegtes Songkran

Verschiedene Regierungsstellen geben jedes Jahr neue Regeln heraus, hier diejenige von 2013:

1. Kaufe oder verkaufe nichts am Strassenrand.
2. Stell die Musikanlage im Auto nicht an.
3. Nimm kein Wasser auf dem Pick Up mit.
4. Bespritze niemanden vom Pick Up aus mit Wasser.
5. Verwende keine Hochdruck Wasserpistolen.
6. Wirf kein Eis auf andere Leute.
7. Verwende kein Baby Puder.
8. Mach' keine Frauen an.
9. Verkaufe keinen Alkohol in den alkoholfreien Zonen.
10. Trinke keinen Alkohol während des Autofahrens.
11. Fahre nicht betrunken Auto oder Motorrad.

Neujahr im April gibt's nicht nur in Thailand

In allen buddhistisch geprägten Ländern und Regionen wird das Wasserfest gefeiert. In Laos heisst es Bun Pi Mai, in Myanmar Thyngian und in Kambodscha Bonn Chaul Chnam Thmei. Auch die Dai im Süden Chinas feiern ein Fest des Wasserwerfens. In Nepal wie in Sri Lanka wird in diesen Tagen ebenfalls das neue Jahr begrüsst.

Übrigens, erst seit 1941 beginnt das neue Jahr in Thailand amtlich am 1. Januar. 

Nichts für uns - oder doch?

Der ganze Trubel ist nicht so die Sache von Ann und mir, wir mögen's lieber ruhig. Als Brillenträger mag ich das ständige Wasser im Gesicht sowieso nicht wirklich. 

Wir haben deshalb frühzeitig die Reste der Familie aus Bangkok zu uns nach Ban Krut evakuiert. Die Vorräte sind bereits aufgefüllt - wenn die erste Flasche Sang Som leer wird, stehen die Zweite und Dritte bereit - und sind schon heute morgen zum Wat Angsuwan beten gegangen.

Wat Angsuwan bei Ban Krut: für ein glückliches neues Jahr gebetet.
Gut, einmal werden wir uns schon unter die Menge an der Beach Road von Ban Krut mischen - wozu sonst haben wir denn die Wasserpistole mit extra grossem Tank und das Baby Puder gekauft.