Aus meinem Leben als Schweizer in Thailand.

Samstag, 5. Januar 2013

Ins Auge geblickt und reflektiert

Kommentare :
Nun lebe ich schon 1 Jahr in Thailand. Am 31. Dezember 2011 bin ich mit einem Koffer und Handgepäck in meinem neuen Lebensabschnitt gelandet. Ja, diesen Blog wollte ich doch eigentlich schon letztes Jahr beginnen, aber irgendwie war da einfach der Wunsch, erst mal so richtig nichts zu tun und nicht viel in irgendwelche Computer und Gadgets zu gucken.


Frisch gefischter Tintenfisch. Gleich geht's auf den Grill.
Natürlich hatte es seinen Grund, am letzten Tag des Jahres zu kommen. Denn meine Frau Ann hat an diesem Tag Geburtstag - so konnten wir gemeinsam feiern und um Mitternacht auf das erste Jahr miteinander in Thailand anstossen.

Angekommen


Die ersten Monate verbrachten wir pendelnd in Bangkok und Hat Yai. In Bangkok's Klong Samwa Bezirk besitzt meine Frau ein Reihenhaus, dort leben ihre Tochter und Schwester. Das war die ideale Basis, um all die Behördengänge anzugehen. Genau, es gab trotzdem was zu tun.

So hiess es Anmelden bei der Schweizer Botschaft, anerkannte Übersetzungen für Thai und Schweizer Behörden zu beschaffen und letztendlich Jahresvisum wie Thailändisches Hausbuch zu beantragen. Ende März war es dann soweit und ich war stolzer Besitzer aller Dokumente, um einfach im LOS, Land of Smiles, leben zu können.


Meiner Frau gehört eine kleine Kautschukplantage in ihrem Herkunftsort nahe der Grenze zu Malaysia. Ursprünglich hatten wir geplant, dort ganz tief im Süden Thailands unsere Zelte aufzuschlagen. Deshalb fuhren wir bald schon im Januar das erste Mal nach Hat Yai, der grössten Stadt in Südthailand, nicht weit weg von der Plantage, und mieteten uns ein Appartement, um den Hausbau anzugehen.

Da die politische Lage dort aber immer angespannter wurde (und immer noch ist) und es im Frühjahr 2012 im Zentrum dieser 200'000 Einwohner Stadt einen Bombenanschlag mit mehreren Toten gab, entschieden wir, die Plantage weiterhin bearbeiten zu lassen und uns an einem anderen Ort niederzulassen. 

Auf unserer Hochzeitsreise waren wir einige Tage in Ban Krut. Ban Krut ist ein kleiner Ort, liegt rund 400km südlich von Bangkok an einem 12km langen Strand. In den letzten Jahren sind hier einige Resorts entstanden, im September 2011 ging sogar ein 7-Eleven auf, aber noch immer ist es ein wunderbar ruhiger Ort mit hoher Lebensqualität.




Schon im Februar waren wir wieder für einige Tage hier, kamen dann im April zum Thai Neujahrsfest, Songkran, wieder, beide Male noch ohne irgendwelche Absichten. Nach dem Bombenanschlag sind wir dann wieder hin und haben uns dabei etwas umgeschaut - und seit Ende Mai 2011 sind wir stolze Besitzer eines unweit vom Strand liegenden Hauses mit Meerblick.



So schön kann das Leben sein

Einfach Zeit für sich und für einander haben, Pläne nach eigenem Gusto schmieden und umsetzen. Das macht schon unglaublich viel Freude und unglaublich glücklich.
So schön kann das Leben sein: morgens früh um 7 auf dem Wat Thong Chai.

Meine Träume haben sich bisher mehr als erfüllt und so blicke ich gerne auf mein erstes Jahr im neuen Lebensabschnitt zurück und freue mich aufs Zweite. Ja, und mehr aus meinem Leben als Farang in Ban Krut gibt's ab sofort regelmässig in diesem Blog.

Sylvester 2012: zum ersten Mal am letzten Tag eines Jahres in kurzen Hosen am Strand.

Kommentare :

  1. Servus Rolf
    Das nenne ich Auswandern vom Feinsten: mit nur einem Koffer und etwas (Schweizer-?) Gebäck dabei ;-)
    Freue mich auf weitere Berichte aus Thailand und grüsse aus dem sonnigen und schneeigen Simmental.
    Martin

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  2. Paul Frommenwiler20. Februar 2013 um 18:26

    hallo rolf,ja das sind schöne aussichten für dich und du scheinst auch glücklich zu sein,ich mag es dir von herzen gönnen.wan haben wir uns wohl das letzte mal gesehen....das war ca.vor 25 jahren ? wie die zeit vergeht. geniesse das leben. gruss paul und silvia

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